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Habseligkeiten – ein Zeitdokument urbanen Lebens
Nächtliche Reise.

Meine Fotografien dokumentieren Menschen,
die im öffentlichen Raum wie Verkehrsmitteln,
S-Bahnhöfen, unter Brücken oder vor Geschäften Schutz suchen, dort leben, schlafen, überwintern, sich aufwärmen und ausruhen. Keinesfalls sollen diese Personen durch meine Fotografien bloßgestellt werden, ihre Anonymität bleibt gewahrt, es werden höchstens Hände oder Beine abgelichtet. Mein Fokus liegt auf deren Habseligkeiten: wenige Tüten und Taschen, vielleicht noch ein Einkaufswagen, in denen die ganze Habe dieser Menschen verstaut ist.

Mir geht es darum, sichtbar zu machen, was wir uns nicht vorstellen können oder wollen. Und den Menschen am Rande unserer Gesellschaft ohne Obdach ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Respekt entgegenzubringen.

Die Reise soll beginnen. Ich möchte nachts durch Dortmund, Essen, Düsseldorf, Wuppertal, Gelsenkirchen und alle Städte, die auf dem Weg liegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Im Laufe der Zeit wird sich das Netz erweitern. Essen, das Ruhrgebiet sowie weitere Stadtregionen und Metropolen sind die Orte in denen dieses Projekt stattfinden soll.

Nach einer bestimmten Zeit des Foto-
grafierens möchte ich meine Fotoarbeiten gerne einer breiten Öffentlichkeit zeigen,
und zwar auf den Werbe- und Plakatflächen von Bahnhöfen, U- und S-Bahnstationen und Bushaltestellen. Auch die Displays in den Verkehrsmitteln selbst sind gut geeignet.
Da der Kostenaufwand nicht unerheblich ist, möchte ich Sie und die Mieter solcher Flächen als Unterstützer und Sponsoren gewinnen.

Kosten entstehen durch die Nutzung der öffentlichen Transportmittel, die Herstellung der Fotografien und Ausbelichtungen. Die möglichen Erlöse aus der Ausstellung sollen zu einem großen Teil Obdachlosen mit einem noch zu definierenden Projekt zukommen.
Es kann sinnvoll sein dafür eine Stiftung zu gründen. Im Moment ist das Projekt in der Konzeptionsphase; die Durchführung hängt von Mitstreitern ab.

Das Projekt läuft in Zyklen und nach Vollendung eines Zyklus' soll es eine Ausstellung geben. Vorstellbar ist z.B. eine 24-Stunden-Aktion auf Plakatflächen (z.B. von H&M, C&A etc.).
Aber auch andere Zeiträume oder Formen sind denkbar, ebenso wie weitere Ideen des "Sichtbarmachens", an denen ich gerade arbeite.

Wenn Sie mein Projekt auf andere Art unterstützen möchten stehe ich Ihnen gerne jederzeit unter +49(0)201 - 451 391 62 oder post@habsel.de zur Verfügung.

Christiane Schmidt, Essen 2013

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